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Bazar Noir

Seit Oktober 2014 hat der Bazar Noir, ein Concept Store für handverlesene Interior-Objekte, seine Pforten in Berlin Kreuzberg geöffnet. Wer das Geschäft betritt, wird von samtigen Nuancen der Farbe Schwarz umhüllt. Das namenstiftende Dunkel des minimalistischen Store Designs bietet den hochwertigen Kunst- und Designobjekten für den Living-Bereich eine adäquat dramatische Bühne.

HIDDEN FORTRESS hat das räumliche Erscheinungsbild des neuen Concept Stores entwickelt und umgesetzt. Das Angebot richtet sich vor allem an Designliebhaber, die sich gern mit außergewöhnlichen, internationalen Wohnobjekten umgeben. Für eine regelmäßig wechselnde Produktausstellung sollte der Raum möglichst vielfältig und flexibel bespielbar sein. Dabei war es wichtig, das großzügige Raumgefühl des ehemaligen Lofts zu erhalten und ihm einen einzigartigen Wiedererkennungswert zu verleihen.

Dem Namen »Bazar Noir« entsprechend, steht die Farbe Schwarz, repräsentiert durch unterschiedliche Oberflächen, Materialien und Verarbeitungstechniken, im Zentrum des Raumkonzepts. Die obere Etage, mit ihrer holzvertäfelten Wand aus heller Seekiefer, hebt sich optisch bewusst stark vom unteren dunklen Bereich ab, fügt sich aber, durch die unten wie oben dominierende Materialstruktur der Seekiefer, harmonisch in das Gesamtkonzept ein. Die Materialien Kupfer, Glas und hochwertige Textilien, werden vereinzelt in Oberflächen integriert, und verleihen der minimalistischen Formensprache des gesamten Raumes, einen eher warmen und wohnlichen Charakter.
Die fest integrierten Raumelemente wie die frei hängende Treppe, das flexiblen Wandregal-Raster und die Teeküche im unteren Bereich, das Sideboard mit Glasauflage, die Glasgeländer und die Treppenwangen im oberen Bereich, erzeugen spannungsreiche, raumprägende Sichtachsen.

Zusätzlich hat HIDDEN FORTRESS für den Store ein flexibles Shopsystem zur Warenpräsentation entwickelt. Bestehend aus einem großen Wandregal-System und Plateau-Modulen lässt sich der Raum, je nach Kombination der Elemente, in verschiedene Raumsituationen untergliedern – mal klar-geometrisch, mal spielerisch-asymmetrisch. Drei unterschiedlich tiefe Fachböden aus gekanntem und schwarz lackiertem Aluminium lassen sich variabel innerhalb des Wandregal-Rasters platzieren. Die Plateau-Module sind in drei unterschiedlichen Größen erhältlich und können völlig frei miteinander kombiniert werden. Einzelne Glasvitrinen-Module, verschiedene Sockel-Elemente und Auflageflächen aus Kupfer und schwarzem Mineralwerkstoff erweitern zusätzlich die Kombinationsmöglichkeiten.

Jahr: 2014
Kunde: Catherine & Dennis Pfisterer
Team: Livius Härer (Produktion Treppe),
Majo Ertel (Tischler)